Eröffnung des IBA-Projektes "Erweiterung Lukasklause" am 05.05.10

LukasklauseAm 05.05.2010 wurde ein weiteres IBA-Projekt der Öffentlichkeit übergeben - die Erweiterung der Lukasklause am Schleinufer. Der Neubau für das Guericke-Zentrum hat ein Kostenvolumen von insgesamt rund 1,3 Millionen Euro. Mit der Erweiterung der Lukasklause wird ein bedeutendes Bauvorhaben im Rahmen der Teilnahme Magdeburgs an der Internationalen Bauausstellung Stadtumbau Sachsen-Anhalt 2010 umgesetzt.

 

Die Erweiterung der Lukasklause besteht aus einem eingeschossigen Flachbau, der raumübergreifend eine hundertjährige Eiche umfasst und einen geschützten Raum zwischen den Wehrmauern erzeugt, sowie einem dreigeschossigen Turm. Die eingeschossige Einfassung des Hofraumes mit der Außenwand schirmt den Hof vom Schleinufer visuell und akustisch ab.

 

Als Fassade wurde eine eingefärbte Sichtbetonoberfläche mit sägerauher Schalung gewählt. Mit diesem Material konnte ein homogener Baukörper mit einer lebendigen Oberfläche geschaffen werden. Der Wärmeschutz wird über eine Innendämmung gewährleistet. Die Architektur des Erweiterungsbaus geht auf einen Entwurf der Berliner Architekturbüros Pitz und Hoh Architektur und Denkmalpflege GmbH und Maske + Suhren Architekten und Designer GmbH zurück. Nach einem vom Stadtplanungsamt ausgelobten Wettbewerb mit Vorschlägen von sieben Architekturbüros hatte sich die Jury mit großer Mehrheit für den Entwurf dieser Büros entschieden.

 

Der Erweiterungsbau trägt nach seiner Fertigstellung den Namen Guericke-Zentrum. Nutzer ist die Otto-von-Guericke-Gesellschaft, die in dem Gebäude Ausstellungen, Veranstaltungen, Seminare und Konferenzen plant. In den ersten beiden Obergeschossen im Turmanbau werden Werkstatt- und Personalräume sowie Büroräume für die Museumsleitung und die Mitarbeiter ihren Platz haben. Im obersten Geschoss wird ein Schülerraum eingerichtet. Er soll für die pädagogische Arbeit über das Leben und Wirken von Otto von Guericke genutzt werden.

 

Montag, 04.03.2024