Die Idee zum Magdeburger IBA-Beitrag:
"Leben an und mit der Elbe"

Die IBA-Schauplätze in MagdeburgDie Landeshauptstadt Magdeburg beteiligt sich an der IBA Stadtumbau 2010 mit dem Thema "Leben an und mit der Elbe". Grundgedanke dieses Themas ist es, die Stadt baulich wie auch mental wieder an ihren Fluss heranzuführen. Dies soll in erster Linie über ein Flächenmanagement geschehen, das ungenutzte Flächen an und im Umfeld der Elbe wieder mit Leben erfüllt.

Die drei Schauplätze Wissenschaftshafen, Altstadt und Südost haben ihre eigene Ausprägung, eigene Stärken und Schwächen. Während im ehemaligen Handelshafen und in Südost brachgefallene Flächen vielerorts das Bild bestimmen, hat sich die Altstadt in den vergangenen Jahren sehr positiv verändert. Allen drei Schauplätzen ist gemeinsam, dass der Bezug zur Elbe trotz ihrer Lage zu wünschen übrig lässt. Dieser Bezug soll im Rahmen der IBA verbessert werden.

Sechs Projekte an den drei Schauplätzen werden derzeit bearbeitet: Im Wissenschaftshafen die Denkfabrik mit Hafenbecken, in der Altstadt die Lukasklause und der Elbbahnhof und in Südost das Flächenmanagement und das Wasserturm-Areal Salbke. Hinzu kommt das übergreifende Thema Netzwerk Elbe.

Während im Rahmen der Umwandlung des ehemaligen Handelshafens zu einem Wissenschaftshafen in diesem Bereich mehr Stadt und weniger Landschaft entstehen soll, ist es in Südost genau anders herum. Hier soll durch die Wiedereingliederung von Brachflächen in die Landschaft weniger Stadt und mehr Landschaft entstehen. Das verbindende Glied zwischen den genannten Polen ist die Altstadt. Besonders hier wird eine stärkere Bindung von Stadt und Fluss angestrebt, die baulich, funktional wie auch mental erreicht werden soll.

Freitag, 19.01.2018